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Martha Israelski (geb. Josephsohn)

Eintrag Martha Israelskis im Adressbuch 1940
VERLEGEORT
Nicolaistr. 38

BEZIRK/ORTSTEIL
Steglitz-Zehlendorf – Lankwitz
VERLEGEDATUM
25.06.2015

GEBOREN
04.01.1878 in Königsberg (Ostpreußen) / Kaliningrad
DEPORTATION
am 05.09.1942 nach Riga
ERMORDET
08.09.1942 in Riga

Martha Israelski, geb. Josephson, wurde am 4. Januar 1878 in Königsberg geboren. Über ihre Familie und ihre Jugend, sowie ihre Ausbildung ist uns wenig bekannt. Wir wissen lediglich, dass ihre Eltern Aron und Berta Josephson waren und sie eine sieben Jahre ältere Schwester hatte: Friederike Lichtenstein, geb. Josephson.

Wann Martha Israelski zu ihrer Schwester Friederike Lichtenstein in die Villa in der Nicolaistrasse 38 in Berlin-Lankwitz zieht, auch ob dies freiwillig geschieht, wissen wir nicht. Im Berliner Adressbuch von 1940 findet sich erstmalig der Eintrag, dass sie als Witwe in der Nicolaistrasse 38 wohnt. Wo sie vorher wohnte, wer ihr Mann war und welches Leben sie führte, wissen wir nicht.

Martha Israelski wurde am 5.9.1942 mit dem 19. Osttransport, in dessen Transportliste sie mit 64 Jahren als arbeitsfähig verzeichnet wurde, nach Riga deportiert und dort am 8.9.1942 ermordet.


Leo Baeck Institut, http://www.lbi.org/ enthält: Alfred Lichtenstein Collection mit Informationen zu seiner Mutter Friederike Lichtenstein sowie seiner Schwester Erna Stapf, den Briefen Erna Stapfs an Lisy Simson-Fischer und zahlreiche Photographien

Biografische Zusammenstellung

Nina Haeberlin