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Regina Marcus

Stolperstein für Regina Marcus © Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin
VERLEGEORT
Holsteinische Str. 54

BEZIRK/ORTSTEIL
Steglitz-Zehlendorf – Steglitz
VERLEGEDATUM
16.10.2014

GEBOREN
20.07.1884 in Toruń / Thorn (Westpreußen)
DEPORTATION
am 02.04.1942 nach Warschauer Ghetto
ERMORDET
in Trawniki

Über Regina Marcus wissen wir kaum mehr als diese Daten:

Sie wurde am 20. Juli 1884 in Thorn als Tochter jüdischer Eltern geboren. Wie so viele Bewohner Thorns zog auch sie nach Berlin. Welchen Beruf sie hatte, welche Tätigkeiten sie ausübte, wir wissen es nicht. Sie blieb ledig.

1931 stand im Jüdischen Adressbuch eine Regina Marcus, Bayreuther Str. 3, im Berliner Adressbuch war sie nicht verzeichnet.

Bei der Volkszählung 1939 wohnte sie als Untermieterin bei Valerie Urbach in der Holsteinischen Straße 54, außer ihr wohnte noch der jüdische Jakob Rubenstein, geboren 14.12.1906, dort.

Weder ein Vermögensverzeichnis ist von ihr überliefert noch haben Angehörige nach dem 2. Weltkrieg Ansprüche geltend gemacht.

Sie musste zumindest noch einmal umziehen: Die Deportation erfolgte am 2.4.1942 von der Wielandstr. 7 in Charlottenburg aus, sie war dort Untermieterin bei Friedmann.

Außer ihr waren in dem Transport vom 2.4.1942 nach Warschau, Ghetto, zwei Frauen mit dem Familiennamen Marcus, beide geboren in Thorn: Amalie Marcus, geboren am 20. August 1874 und Ida Marcus, geboren am 20.1.1872, beide waren ledig.

Vielleicht handelt es sich um Schwestern von Regina Marcus, wir wissen es nicht.


Biografische Zusammenstellung

Angelika Hermes, Initiative Fregestraße