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Mechel Beiser

Stolperstein füt Mechel Beiser Fotorechte: Projekt Stolpersteine Teltow-Zehlendorf
Stolperstein für Mechel Beiser. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Wernerstraße 10

BEZIRK/ORTSTEIL
Steglitz-Zehlendorf – Wannsee
VERLEGEDATUM
März 2008

GEBOREN
15.10.1868 in Kolomea (Galizien) / Kolomyja
DEPORTATION
am 19.01.1942 nach Riga
ERMORDET
in Riga

Mechel (Max Michael) Beiser kam am 15. Oktober 1868 in Kolomea/Galizien als Sohn des Efraim Chaim Ber Beiser und seiner Frau Deborah geboren Köslin zur Welt.
Er hatte einen Bruder Simon, der 1875 geboren war. Mechel wurde Handlungsreisender und heiratete in Berlin am 7. August 1899 Rosalie Posner, die Ehe blieb vermutlich kinderlos.
1930 betrieb er ein Möbelhaus in der Kastanienallee 24, später mit einer Filiale in der Frankfurter Allee, und unter der Firma Gebrüder Kassner mit Simon Beiser und Jakob Kreindler eine Möbelhandlung mit Kreditgeschäft in der Bülowstraße 6.
Seit 1929 lebte das Ehepaar am Kurfürstendamm 71, Mechel Beiser und sein Bruder waren wirtschaftlich erfolgreich, so gehörte ihnen das Grundstück Rigaer Straße 71–73a, Mechel Beiser war zudem Eigentümer des Grundstücks Wernerstraße 10 in Wannsee, auf dem der jüdische Architekt Hans Sigmund Jaretzki 1932 ein Einfamilienhaus im Stil der Neuen Sachlichkeit baute.
Mechel und Rosalie Beiser lebten dort ab 1934.
Die Firma Gebrüder Kassner musste 1938 liquidiert werden.
Am 19. Januar 1942 wurden Mechel Beiser mit seiner Frau aus der Wernerstraße 10 nach Riga deportiert, es ist kein Todesdatum bekannt.


Biografische Zusammenstellung

Projekt Stolpersteine / Wikipedia