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Amalie Lindemann (geb. Levy)

Amalie Lindemann © Projekt-Stolpersteine Teltow-Zehlendorf
Stolperstein für Amalie Lindemann. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Hohenzollernstraße 24

BEZIRK/ORTSTEIL
Steglitz-Zehlendorf – Wannsee
VERLEGEDATUM
März 2009

GEBOREN
09.10.1872 in Zachan (Pommern) / Suchań
DEPORTATION
am 13.01.1943 nach Theresienstadt
ERMORDET
April 1943 in Theresienstadt

Amalie Levy kam am 9. Oktober 1872 in Zachan/Pommern als Tochter des Wolf Levy und seiner Frau Bertha geborene Philippsohn zur Welt, sie hatte noch eine Schwester Frieda.
Sie heiratete in Berlin 1895 den Kaufmann und Fabrikanten Paul Lindemann. Die Tochter Erna Ida wurde am 29. Juli 1896 geboren. Ihr Mann war erst Prokurist einer Firma R. Blume, Kunst- und Bauschlosserei, in der Schillerstraße 97, dann deren Eigentümer, 1930 war die Firma zur GmbH umgewandelt,
Paul Lindemann war Geschäftsführer, Gesellschafter waren sein Schwiegersohn Dr. Friedrich Neumann und Hans Loewald. 1928 kaufte ihr Mann die Grundstücke Hohenzollernstraße 24 und 25 in Wannsee und baute zwei Sommerhäuser darauf. Ab 1929 wohnte ihre Tochter mit Mann und Sohn dort, Amalie Lindemann zog mit ihrem Mann 1932 dorthin.
Ihr Schwiegersohn emigrierte mit seinem Sohn vor 1939 nach England. 1938 und 1939 hatten Amalie und Paul Lindemann wieder eine Wohnung in der Stadt: Darmstädter Straße 24. Amalie Lindemann und ihr Mann schlossen sog. Heimeinkaufsverträge, um sich eine Unterkunft in Theresienstadt zu sichern.
Am 13. Januar 1943 wurde Amalie Lindemann mit ihrem Mann aus der Hohenzollernstraße nach Theresienstadt deportiert.
Ihr Mann starb im März 1943, Amalie am 1. April 1943.


Biografische Zusammenstellung

Projekt-Stolpersteine / Wikipedia