Bruno Goetz

Verlegeort
Am Fuchspass 36
Bezirk/Ortsteil
Zehlendorf
Verlegedatum
02. November 2014
Geboren
20. Januar 1881
Beruf
Kaufmann
Deportation
am 02. Februar 1943 nach Theresienstadt
Ermordet
27. April 1945 in Theresienstadt
  • Stolperstein für Bruno Goetz

    Stolperstein für Bruno Goetz - Foto: Projekt-Stolpersteine Teltow-Zehlendorf

Bruno Goetz kam am 20. Januar 1881 in Briesen/Westpreußen als Sohn des Markus Goetz und seiner Frau Jeanette geborene Cohn zur Welt. <br />
Er wurde Kaufmann und heiratete 1912 in Berlin Editha Alice Henriette Cohn. Bruno Goetz hatte eine Kohlengroßhandlung in Berlin-Zehlendorf, Clayallee 339. Privat wohnte das Paar in der Knesebeckstraße 76. Als der Bezirk Zehlendorf erschlossen wurde, erwarb Bruno Goetz den Neubau auf dem Grundstück Am Fuchspaß 36 im Jahr 1932 und zog mit seiner Frau dort ein. <br />
Unter den Repressionen des Naziregimes mussten sie ausziehen und in die Nestorstraße 6 nach Halensee ziehen. Das Paar stand schon auf der Deportationsliste nach Theresienstadt für den 26. Januar 1943, ihre Namen wurden jedoch gestrichen. Sie wurden dann am 2. Februar 1943 nach Theresienstadt deportiert. <br />
Bruno Goetz wurde dort am 27. April 1945 ermordet. Seine Frau Editha überlebte das Lager, zog erst nach Palästina und später in die USA.

Bruno Goetz kam am 20. Januar 1881 in Briesen/Westpreußen als Sohn des Markus Goetz und seiner Frau Jeanette geborene Cohn zur Welt.
Er wurde Kaufmann und heiratete 1912 in Berlin Editha Alice Henriette Cohn. Bruno Goetz hatte eine Kohlengroßhandlung in Berlin-Zehlendorf, Clayallee 339. Privat wohnte das Paar in der Knesebeckstraße 76. Als der Bezirk Zehlendorf erschlossen wurde, erwarb Bruno Goetz den Neubau auf dem Grundstück Am Fuchspaß 36 im Jahr 1932 und zog mit seiner Frau dort ein.
Unter den Repressionen des Naziregimes mussten sie ausziehen und in die Nestorstraße 6 nach Halensee ziehen. Das Paar stand schon auf der Deportationsliste nach Theresienstadt für den 26. Januar 1943, ihre Namen wurden jedoch gestrichen. Sie wurden dann am 2. Februar 1943 nach Theresienstadt deportiert.
Bruno Goetz wurde dort am 27. April 1945 ermordet. Seine Frau Editha überlebte das Lager, zog erst nach Palästina und später in die USA.