Martha Stein geb. Brilles

Verlegeort
Baseler Str. 13
Historischer Name
Karlstraße 112a
Bezirk/Ortsteil
Lichterfelde
Verlegedatum
29. Juli 2005
Geboren
02. Juli 1861
Beruf
Lehrerin
Deportation
am 08. September 1942 nach Theresienstadt
Später deportiert
am 29. September 1942 nach Treblinka
Ermordet
1942 in Treblinka
  • Martha Stein © OTFW
    Martha Stein © OTFW

    Martha Stein © OTFW

Martha Stein, geb. Brilles, war spätestens seit 1925 als Lehrerin a.D. Bewohnerin des Israelitischen Lehrerinnenheims in der Karlstr. 112 a (heute Baseler Str. 13) in Lichterfelde), einem jüdischen Altersheim für diese Berufsgruppe.<br />
Das Ehepaar Wygodzinski schenkte 1902 dem Verein „Israelitisches Lehrerinnenheim zu Berlin” das Grundstück (damals Karlstraße 112a). Das "Israelitische Lehrerinnenheim" war 1903 bezugsfertig und beherbergte zeitweise bis zu 26 Frauen.<br />
<br />
Das Haus wurde mit der Zeit zu einer Sammeladresse für Deportationen. <br />
Das Wohnheim und Grundstück Baseler Straße 13 gehörte vor 1941 bereits der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland, die diese Liegenschaft am 12. November 1941 an die NSDAP verkaufen musste. Infolgedessen mussten alle Bewohnerinnen in das Blinden- und Taubstummenheim in der Parkstraße 22 in Weißensee oder in das Jüdische Krankenhaus umziehen. <br />
Martha Stein war musste vor ihrer Deportation in die Altenheimabteilung des Jüdischen Blinden- und Taubstummenheim in der Parkstr. 22 in Weißensee umziehen.<br />
<br />
Die Verfügung zur Einziehung des Vermögens datiert vom 01.09.1942 und die Zustellungsurkunde wird Martha Stein am 07.09.1942 in der Gr. Hamburger Str. 26 ausgehändigt. Von dort aus wurde sie in die Sammelstelle Große Hamburger Straße gebracht und im September 1942 über Theresienstadt nach Treblinka deportiert und dort ermordet.

Martha Stein, geb. Brilles, war spätestens seit 1925 als Lehrerin a.D. Bewohnerin des Israelitischen Lehrerinnenheims in der Karlstr. 112 a (heute Baseler Str. 13) in Lichterfelde), einem jüdischen Altersheim für diese Berufsgruppe.
Das Ehepaar Wygodzinski schenkte 1902 dem Verein „Israelitisches Lehrerinnenheim zu Berlin” das Grundstück (damals Karlstraße 112a). Das "Israelitische Lehrerinnenheim" war 1903 bezugsfertig und beherbergte zeitweise bis zu 26 Frauen.

Das Haus wurde mit der Zeit zu einer Sammeladresse für Deportationen.
Das Wohnheim und Grundstück Baseler Straße 13 gehörte vor 1941 bereits der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland, die diese Liegenschaft am 12. November 1941 an die NSDAP verkaufen musste. Infolgedessen mussten alle Bewohnerinnen in das Blinden- und Taubstummenheim in der Parkstraße 22 in Weißensee oder in das Jüdische Krankenhaus umziehen.
Martha Stein war musste vor ihrer Deportation in die Altenheimabteilung des Jüdischen Blinden- und Taubstummenheim in der Parkstr. 22 in Weißensee umziehen.

Die Verfügung zur Einziehung des Vermögens datiert vom 01.09.1942 und die Zustellungsurkunde wird Martha Stein am 07.09.1942 in der Gr. Hamburger Str. 26 ausgehändigt. Von dort aus wurde sie in die Sammelstelle Große Hamburger Straße gebracht und im September 1942 über Theresienstadt nach Treblinka deportiert und dort ermordet.