Paula Wolff

Verlegeort
Bayerische Straße 12
Bezirk/Ortsteil
Wilmersdorf
Verlegedatum
19. Mai 2015
Geboren
30. Juli 1896
Beruf
Krankenschwester
Deportation
am 19. Januar 1942 nach Riga
Ermordet
in Riga
  • Stolperstein für  Paula Wolff. Foto: OTFW.
    Stolperstein für Paula Wolff. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Paula Wolff. Foto: OTFW.

Paula Wolff wurde am 30. Juli 1896 in Trachenberg/Schlesien geboren. Sie war unverheiratet.<br />
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In den Jahren von 1913-1915 arbeitete sie als Sekretärin bei Rechtsanwalt Dr. Kohn in Breslau, ab 1915 für einige Jahre ebenfalls als Sekretärin bei der Thuringia Versicherung in Breslau. Sie wechselte den Beruf, wurde Krankenschwester und hat seit 1925 als Krankenschwester am Jüdischen Krankenhaus in Breslau gearbeitet.<br />
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Nach der zwangsweisen Auflösung des Krankenhauses übersiedelte sie nach Berlin und hat als Untermieterin beim Ehepaar Adolf und Minna Silberstein in der Bayerischen Straße 12 gewohnt. Sie unterstützte das betagte Ehepaar im Alltag.<br />
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Paula Wolff musste sich zur Deportation im Sammellager in der Levetzowstraße in Berlin-Moabit einfinden und wurde am 19. Januar 1942 vom Bahnhof Berlin-Grunewald bei eisiger Kälte in einem Güterwagen nach Riga deportiert. Sie ist wie alle der 1002 Insassen, die noch nicht erfroren, verdurstet oder verhungert waren, nach der Ankunft (23. Januar 1942) in Lettland ermordet worden.

Paula Wolff wurde am 30. Juli 1896 in Trachenberg/Schlesien geboren. Sie war unverheiratet.

In den Jahren von 1913-1915 arbeitete sie als Sekretärin bei Rechtsanwalt Dr. Kohn in Breslau, ab 1915 für einige Jahre ebenfalls als Sekretärin bei der Thuringia Versicherung in Breslau. Sie wechselte den Beruf, wurde Krankenschwester und hat seit 1925 als Krankenschwester am Jüdischen Krankenhaus in Breslau gearbeitet.

Nach der zwangsweisen Auflösung des Krankenhauses übersiedelte sie nach Berlin und hat als Untermieterin beim Ehepaar Adolf und Minna Silberstein in der Bayerischen Straße 12 gewohnt. Sie unterstützte das betagte Ehepaar im Alltag.

Paula Wolff musste sich zur Deportation im Sammellager in der Levetzowstraße in Berlin-Moabit einfinden und wurde am 19. Januar 1942 vom Bahnhof Berlin-Grunewald bei eisiger Kälte in einem Güterwagen nach Riga deportiert. Sie ist wie alle der 1002 Insassen, die noch nicht erfroren, verdurstet oder verhungert waren, nach der Ankunft (23. Januar 1942) in Lettland ermordet worden.