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Lea Hirschberg (geb. Kelhamer)

Stolperstein für Lea Hirschberg. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Gleditschstr. 80

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Schöneberg
VERLEGEDATUM
24.06.2006

GEBOREN
21.03.1874 in Czernowitz (Bukowina) / Tscherniwzi
DEPORTATION
am 13.01.1942 nach Riga
ERMORDET
in Riga

Die am 21. März 1874 in Czernowitz geborene Lea Kelhamer war mit dem Uhrmacher Chaim Hirschberg verheiratet. Ob sie Kinder geboren und aufgezogen hat, ist nicht bekannt. Bis 1938 lebte Lea mit ihrem Mann in der Akazienstr. 15, danach zog das Ehepaar in die Gleditschstr. 80. Hier bewohnte es eine 1-Zimmer-Wohnung mit Küche, Bad, Toilette und Diele, es waren bescheidene Verhältnisse. Die von den NS- Behörden später vorgenommene Schätzung des Wohnungsinventars ergab die Summe von 36,-- RM. Lea Hirschberg und ihr Mann waren staatenlos.

Am 13. Januar 1942 wurde Lea Hirschberg zusammen mit ihrem Mann Chaim vom Bahnhof Grunewald aus nach Riga deportiert. Dort verliert sich ihre Spur.


Biografische Zusammenstellung

Dr. Ruth Federspiel auf der Grundlage wesentlicher Vorarbeiten von Hannelore Emmerich