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Hans-Heinz Hirschfeld

Stolperstein für Hans-Heinz Hirschfeld. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Franziusweg 63

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Lichtenrade
VERLEGEDATUM
21.03.2007

GEBOREN
19.07.1913 in Berlin
BERUF
Knopfmacher
DEPORTATION
am 13.06.1942 nach Sobibór
WEITERE DEPORTATION
nach Sobibór
ERMORDET
17.09.1942 in Majdanek

Hans-Heinz Hirschfeld wurde am 19. Juli 1913 als Sohn des Kaufmanns Bruno Hirschfeld und seiner Ehefrau Klara, geb. Freund, in Berlin geboren. Seit dem 15. August 1940 wohnte der 27-jährige Knopfmacher mit seinen Eltern zur Untermiete bei Johanna Maass (siehe dort) in Berlin-Tempelhof, Ortsteil Lichtenrade, Waldweg 19 (heute: Franziusweg 63) in zwei möblierten Mansardenzimmern.

Die Familie wurde am 13. Juni 1942 mit dem 15. Transport in das Vernichtungslager Sobibor im deutsch besetzten Polen deportiert. Auf dem Bahnhof in Lublin wurden die Zuginsassen „selektiert“. Eine unbekannte Zahl von Männern im Alter zwischen 15 und 50 Jahren, darunter auch Hans-Heinz Hirschfeld, wurde danach in das Vernichtungslager Majdanek eingewiesen, das sich in einem südlichen Stadtteil Lublins befand. Dort wurde er am 17. September 1942 ermordet.


Biografische Zusammenstellung

Dr. Claudia Schoppmann

Vorarbeiten/Recherche: Hannelore Emmerich