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Manfred Ephraim

Stolpersteine für Rosa Ziegler, Herta und Herbet Jakobsthal und Gittel Littwack © Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin
VERLEGEORT
Klopstockstr. 13-17

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Hansaviertel
VERLEGEDATUM
Mai 2011

GEBOREN
19.01.1930 in Berlin
DEPORTATION
am 26.10.1942 nach Riga
ERMORDET
29.10.1942 im Ghetto Riga

Manfred Ephraim kam am 19. Januar 1930 in Berlin zur Welt. Mit seinen Eltern Ruth (geb. Sklarz) und Harry Ephraim, seinem vier Jahre älteren Bruder Simon und seiner drei Jahre älteren Schwester Mirjam wohnte er während seiner ersten Lebensjahre in der Levetzowstraße 19a. Anfang 1933 zog die Familie in eine etwas größere 3-Zimmer-Wohnung in der Klopstockstraße 52 (heute auf Höhe der Hausnummern 13–17). Als Manfreds Vater seine Arbeit bei einer Metallfirma verlor, die verfolgungsbedingt schließen musste, eröffnete er eine kleine Gaststätte, die einen Mittagstisch anbot.

Manfred Ephraim war zwölf Jahre alt, als er zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern am 26. Oktober 1942 nach Riga deportiert wurde. Er wurde wie alle mit dem „22. Osttransport“ Deportierten direkt nach der Ankunft am 29. Oktober 1942 in den Wäldern bei Riga ermordet.


Biografische Zusammenstellung

Julia Chaker

Weitere Quellen

Buch der Erinnerung. Die ins Baltikum deportierten deutschen, österreichischen und tschechoslowakischen Juden, bearbeitet von Wolfgang Scheffler und Diana Schulle, München 2003;
Kauperts, Straßenführer durch Berlin;
Landesarchiv Berlin/Beuth-Hochschule, histomapberlin.de;
Mitte Museum, Regionalgeschichtliches Museum für Mitte, Tiergarten, Wedding in Berlin;
Statistik des Holocaust, https://www.statistik-des-holocaust...
Tracing the Past e. V., https://www.mappingthelives.org.