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Frank Cohn

Stolperstein für Frank Cohn. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Drakestr. 47

BEZIRK/ORTSTEIL
Steglitz-Zehlendorf – Lichterfelde
VERLEGEDATUM
01.12.2005

GEBOREN
29.04.1928 in Berlin
DEPORTATION
am 04.03.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Von Frank Cohn wissen wir, dass er 1934 in Berlin-Schöneberg, Zeitzer Str., eingeschult wurde und später die 8. jüdische Volksschule besuchte. Die vor der Deportation einzureichende Vermögenserklärung vom März 1943 gibt als Arbeitgeber des erst 15-Jährigen die Spinnstoffabrik Zehlendorf an, dazu einen Wochenlohn von 14 RM. Weitere bekannte Familienmitglieder sind die Mutter, Else Berger, geb. Breslauer, verh. Cohn und die Schwester Marlene Kaplan, geb. Berger (Cohn gen.), sowie deren Mann. Die Anschrift zur Zeit der Volkszählung 1939 war Tempelhof, Mariendorf, Schützenstr. 20. Angegeben wurden ein nichtjüdischer Großelternteil und drei jüdische Großelternteile.

Die Vermögenserklärung von Frank Cohn trägt dieselbe Handschrift wie die Erklärungen des Ehepaares Friedländer und des Ehepaares Kaplan. Es gibt eine umfangreiche Inventarliste, wobei es sich möglicherweise um die Einrichtung der 1941 verstorbenen Mutter Else Berger, geb. Breslauer, handelt.

Vom Sammellager Levetzowstr. 8 aus wurde Frank Cohn am 8. März 1943 nach Auschwitz deportiert, wo sich seine Spur verliert.


Biografische Zusammenstellung

Initiative Steglitz