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Marie Marwitz (geb. Pniower)

Fotografie von Marie Marwitz (links) zu Besuch bei Prof. Dr. Dr. Strassmann; rechts dessen Haushälterin Fr. Esch, August 1939. Fotorechte: Privatbesitz.
Stolperstein für Marie Marwitz. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Albrechtstr. 59a

BEZIRK/ORTSTEIL
Steglitz-Zehlendorf – Steglitz
VERLEGEDATUM
03.07.2010

GEBOREN
06.03.1871 in Berlin
DEPORTATION
am 05.08.1942 nach Theresienstadt
TOT
02.07.1944 in Theresienstadt

Marie Marwitz war die Witwe von Dr. iur. Willi Marwitz, Senatspräsident i.R.. Beide lebten ursprünglich in der Stierstraße in Friedenau. Seit 16.10.1935 wohnte sie in Südende, Albrechtstr. 59a, im sogenannten Millionenbau, einem Kosmos aus 100 Eigentumswohnungen. Bei ihr zur Untermiete lebt Frau Helene Dörner.

In der Vermögenserklärung gibt Frau Marwitz als Rasse an ev., Rassejüdin, als Konfession evangelisch. Sie wurde im Juli 1942 aus der Sammelstelle Gr. Hamburger Str. 26 deportiert.

Tochter Ilse Strassmann, geb. Marwitz, ist nach New York emigriert. Tochter Gertrud emigrierte nach Australien.


Biografische Zusammenstellung

Initiative Steglitz,

vgl. auch Frank Flechtmann: Der Millionenbau am Teltowkanal - Ein Mikrokosmos des Dritten Reiches, in

Steglitz im Dritten Reich - Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus in Steglitz, Edition Hentrich, Berlin 1992