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Regina Postrong (geb. Schönberg)

Stolperstein für Regina Postrong. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Pionierstr. 69

BEZIRK/ORTSTEIL
Spandau – Falkenhagener Feld
VERLEGEDATUM
26.10.2010

GEBOREN
1914 in Köln
BERUF
Korsettarbeiterin
DEPORTATION
am 27.03.1945 nach Theresienstadt
ÜBERLEBT

Regina Postrong, geborene Schönberg, wurde 1914 in Köln geboren. Sie war gelernte Korsettarbeiterin, arbeitete jedoch zuletzt in einer Gärtnerei in der Pionierstraße 69, wo sie auch ein möbliertes Zimmer bewohnte. Ihr Ehemann Hans verstarb 1937. Sie war evangelisch, galt jedoch nach den Nürnberger Rassengesetzen von 1935 wieder als Jüdin. Wahrscheinlich hatte sie ein Kind, über welches es jedoch keine genaueren Informationen gibt. Am 27. März 1945 wurde sie mit dem letzten Transport von Berlin nach Theresienstadt deportiert. Entgegen der allgemeinen Annahme, dass Regina Postrong in Theresienstadt starb, fanden sich ein Nachweis, dass sie sich 1948 in einem Lager in Bamberg ausgehalten hat und somit also die nationalsozialistische Verfolgung überleben konnte.

Die Informationen über Regina Postrong sind wenig gesichert,da sie immer wieder mit unterschiedlichen Namen und Geburtsdaten vermerkt wurde. Dies und die Tatsache, dass sie erst so kurz vor Kriegsende deportiert wurde, sprechen dafür, dass sie einige Zeit untertauchen konnte.


Biografische Zusammenstellung

Initiative Spandau