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Siegfried Arian

Stolperstein für Siegfried Arian. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Gutachstr. 14

BEZIRK/ORTSTEIL
Reinickendorf – Waidmannslust
VERLEGEDATUM
27.03.2010

GEBOREN
11.07.1883 in Kattowitz (Schlesien) / Katowice
BERUF
Apotheker
DEPORTATION
am 19.10.1942 von Judenhaus Elberfelder Straße 25 nach Riga
ERMORDET
22.10.1942 in Riga

Siegfried Arian wurde am 11. Juli 1883 im oberschlesischen Kattowitz (heute: Katowice/Polen) geboren. 10 Prozent der Einwohner waren dort im Jahre 1912 jüdischen Glaubens.

Wann Siegfried Arian nach Berlin kam, ist bisher nicht bekannt. Nach einer Ausbildung zum Apotheker betrieb er die Löwen-Drogerie in der Ernststraße 25, die nach einer Umnummerierung ab 1932 die Hausnummer 59 trug.

Siegfried Arian war verheiratet mit Else Arian, geb. Ehrenhaus. Das Ehepaar wohnte in der Gutachstraße 14. Es ist nicht bekannt, ob die beiden Kinder hatten.

Vor ihrer Deportation waren Siegfried und Else Arian in ein sogenanntes Judenhaus in der Elberfelder Straße 25 in Berlin-Moabit eingewiesen worden. Beide wurden mit dem „21. Osttransport“ vom 19. Oktober 1942 mit 957 weiteren Berliner Juden nach Riga deportiert.

Siegfried und Else Arian wurde unmittelbar nach der Ankunft am 22. Oktober 1942 in den umliegenden Wäldern von Riga ermordet.


Biografische Zusammenstellung

AG Stolpersteine Reinickendorf