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Walter Zimmermann

Fotografie von Walter Zimmermann © Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten
Stolperstein für Walter Zimmermann. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Werdohler Weg 11

BEZIRK/ORTSTEIL
Reinickendorf – Tegel
VERLEGEDATUM
06.03.2009

GEBOREN
08.02.1910 in Berlin
BERUF
Feinmechaniker
HINGERICHTET
08.01.1945 in Brandenburg-Görden

Walter Zimmermann wurde am 8. Februar 1910 in Berlin geboren. Von Beruf war er Feinmechaniker und wohnte mit seiner Ehefrau Emma in Berlin-Tegel, Werdohler Weg 11. Er war Mitglied der SPD und des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV) Berlin-Neukölln. Als Arbeiter der Askania-Werke in Berlin-Marienfelde wurde er Mitglied der illegalen KPD-Betriebsgruppe und Leiter einer Betriebszelle. Er beteiligte sich an der Unterstützung sowjetischer Zwangsarbeiter in den Askania-Werken, nahm an illegalen Beratungen über die Widerstandsarbeit bei Askania teil und verbreitete Flugblätter. In Zusammenarbeit mit Karl Ladé; einem Mitglied der Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation, nahmen er und seine Frau Emma an Widerstandsaktionen teil. Walter Zimmermann wurde am 25. Juli 1944 verhaftet, am 30. November 1944 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und am 8. Januar 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet.


Biografische Zusammenstellung

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten