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Clara Levy (geb. Horn)

Stolperstein für Clara Levy; Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Oranienstraße 207

BEZIRK/ORTSTEIL
Friedrichshain-Kreuzberg – Kreuzberg
VERLEGEDATUM
02.05.1996

GEBOREN
23.09.1872 in Dortmund
DEPORTATION
am 21.08.1942 nach Theresienstadt
TOT
in Theresienstadt

Clara Horn kam am 23. September 1877 in Dortmund als Tochter von Salomon Horn und dessen Frau Auguste, geb. Löwenberg, zur Welt. Sie war mit dem am 29. Mai 1872 in Osnabrück geborenen Häusermakler Siegfried Levy verheiratet. 1905 kam der gemeinsame Sohn Carl Heinz in Köln zur Welt.
Später zog die Familie nach Berlin und wohnte ab 1923 in der Bayernallee im Stadtteil Charlottenburg. 1940 mussten sie diese Wohnung aufgeben und in ein möbliertes Zimmer zur Untermiete bei Dr. Samuel Jacoby in der Oranienstraße 207 in Kreuzberg ziehen. Zu diesem Zeitpunkt konnte das Ehepaar nur noch etwas Kleidung und einen Reisekoffer als seinen Besitz zählen.
Am 21. August 1942 wurde das Ehepaar Levy von der Sammelstelle in der Großen Hamburger Straße aus in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort starb Siegfried am 4. Dezember desselben Jahres. Clara wurde am 16. Mai 1944 weiter in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und dort wahrscheinlich direkt nach der Ankunft ermordet.
Claras und Siegfrieds Sohn überlebte den Holocaust.


Biografische Zusammenstellung

Anne Sebastian