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Elli Herrmann (geb. Jacobi)

VERLEGEORT
Alexanderstraße/Holzmarktstraße 75

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Mitte

GEBOREN
03.02.1889 in Müncheberg
DEPORTATION
am 03.02.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Elli Herrmann, geb. Jacobi, wurde am 3. Februar 1889 in Müncheberg/Brandenburg geboren. Sie war verheiratet mit Kurt Herrmann, der ebenfalls aus Brandenburg stammte. Am 2. Januar 1924 kam in Berlin ihr Sohn Rudolf M. zur Welt. Er war vor der Deportation als Zwangsarbeiter bei Siemens beschäftigt. Vor ihrer Deportation lebte die Familie Herrmann in der Alexanderstr. 53 in Berlin-Mitte mit dreizehn anderen jüdischen Bürgern in einem Haus zusammen, die bis 1943 alle deportiert wurden. Das jüngste Kind Bela Szawari, war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 4 Monate alt. In der Wohnung der Familie Herrmann lebten in einem Zimmer Sigmund und Flora Graff zur Untermiete. Am 3. Februar 1943 wurde die Familie Herrmann mit dem „28. Osttransport“ nach Auschwitz deportiert. Kurt und Elli Herrman wurden dort ermordet, ihr Sohn Rudolf wurde weiter ins KZ Natzweiler deportiert, wo er den Tod fand.


Biografische Zusammenstellung

Bürgerverein Luisenstadt e.V.