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Max Arnsfeld

Stolpersteine für Max und Charlotte Arnsfeld © Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin
VERLEGEORT
Geibelstraße 1

BEZIRK/ORTSTEIL
Friedrichshain-Kreuzberg – Kreuzberg
VERLEGEDATUM
26.10.2010

GEBOREN
02.10.1878 in Schniodowen (Ostpreußen) / Śniadowo
DEPORTATION
am 02.03.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Max Arnsfeld wurde am 2. Oktober 1878 in Schniodowen in Ostpreußen (heute: Śniadowo in Polen) geboren. Von Beruf war er Kaufmann. Gemeinsam mit seiner Frau Charlotte, ebenfalls gebürtige Ostpreußin, bewohnte er ab 1937 eine 2-Zimmer-Wohnung in der Geibelstraße 1 im Berliner Bezirk Kreuzberg. Das Ehepaar Arnsfeld hatte eine Tochter, Ilse Thea. Den Eltern gelang es, ihr die Emigration nach England zu ermöglichen. So überlebte Ilse Thea den Holocaust.

Wahrscheinlich ab 1938 war Max Arnsfeld als Zwangsarbeiter in den Waffen- und Munitionswerken Borsigwalde eingesetzt. Im Zuge der „Fabrikaktion“ wurde er am 28. Februar 1943 am Arbeitsplatz verhaftet und in ein Sammellager gebracht.

Am 2. März 1943 wurde Max Arnsfeld mit dem 32. „Osttransport“ nach Auschwitz deportiert. Sein Todesdatum ist unbekannt.


Biografische Zusammenstellung

Text basiert auf Informationen aus der Rede zur Stolperstein-Verlegung, die auf der Grundlage von Recherchen von Schülern und Schülerinnen der Hermann-Hesse-Oberschule (Lehrer: Werner Bauer) entstanden ist; überarbeitet von Lorraine Bluche