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Arthur Blumenthal

Foto: KHMM
VERLEGEORT
Kaiserdamm 115

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
17.07.2007

GEBOREN
06.06.1887 in Heilsberg
BERUF
Kaufmann
DEPORTATION
am 17.03.1943 nach Theresienstadt
WEITERE DEPORTATION
am 28.10.1944 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Arthur Blumenthal wurde am 6. Juni 1887 in Heilsberg (heute Lidzbark Warmiński) geboren. Er war seit ca. 1925 Eigentümer des Hauses Kaiserdamm 115 in Charlottenburg und mit seiner Familie Bewohner des Hauses.

Arthur Blumenthal wurde am 17. März 1943 nach Theresienstadt deportiert. Nach mehr als einem Jahr im Ghetto, wurde er am 28. Oktober 1944 nach Auschwitz deportiert, wo der 67-Jährige vermutlich unmittelbar nach der Ankunft im Vernichtungslager ermordet.

Das gleiche Schicksal teilte seine Tochter Eva Simon, geb. Blumenthal, die am 22. Dezember 1916 in Berlin geboren worden ist, sein Schwiegersohn, der Jurist Werner Simon (geb. 1903 in Homburg) und sein am 7. Dezember 1940 in Berlin geborener Enkel Dan Simon. Die Familie Simon wurde am 16. Juni 1943 nach Theresienstadt deportiert und am 23. Oktober 1944 nach Auschwitz. Kein Familienmitglied überlebte.

Die Schwägerinnen Arthur Blumenthals, Bertha Librowicz, geb. Marcus (geb. am 1. Januar 1865) und Henriette Marcus (geb. am 19. November 1878) standen ebenfalls auf der Deportationsliste vom 17. März 1943. Henriette Marcus entzog sich durch Freitod der Deportation, ihre Schwester Bertha ist am 5. April 1944 in Theresienstadt umgekommen.


Biografische Zusammenstellung

Nachlass Wolfgang Knoll