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Manfred Cohn

Foto:Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
VERLEGEORT
Lietzenseeufer 7

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
17.07.2007

GEBOREN
08.09.1930 in Berlin
DEPORTATION
am 25.06.1942 nach Theresienstadt
WEITERE DEPORTATION
am 23.10.1944 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Rechtsanwalt und Notar Dr.iur. Henry Cohn, geboren am 6.1.1895 in Berlin, und seine Frau Margarete Cohn geb. Bergmann, geboren am 8.10.1894 in St. Petersburg, zogen ca.1927/28 in das Haus Lietzensee-Ufer 7. Am 13.6.1927 war die Tochter Carola und am 8.9.1930 der Sohn Manfred geboren worden. Dr. Cohn hatte seine Kanzlei in der Nähe des Alexanderplatzes in der Königstr. 50 (heute Rathausstraße). Nachdem 1933 die Nazis an die Macht gekommen waren, war die jüdische Familie Cohn im Haus „nicht mehr erwünscht“. Die Familie zog in die Neue Kantstr. 4, und wurde von dieser Adresse am 26.6.1942 nach Theresienstadt und im Herbst 1944 von dort nach Auschwitz deportiert.

Dr. Henry Cohn, Margarete Cohn und Manfred Cohn wurden in Auschwitz ermordet. Carola ist 1945 befreit worden und hat gebeten, die Stolpersteine vor dem Haus, in dem die Familie eine unbeschwerte Zeit erlebte, zu verlegen.


Biografische Zusammenstellung

Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf