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Martin Cohn

Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
VERLEGEORT
Dahlmannstr. 1

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
08.06.2009

GEBOREN
29.03.1912 in Berlin
FLUCHT IN DEN TOD
24.09.1941 in Berlin

Martin Cohn wurde am 29. März 1912 in Berlin geboren.

Er lebte mit seinen Eltern, Carl und Gertrud Cohn in der Dahlmannstraße 1.

Von seinem Leben und seinem Werdegang ist nichts bekannt. Es ist jedoch unschwer vorzustellen, dass er die Demütigung, Bedrohung und Verfolgung durch die Nazis nicht länger ertrug. Mit Sicherheit war auch er zur Zwangsarbeit in einer Fabrik verpflichtet.

Am 24. September 1941, mit 29 Jahren, nahm er sich das Leben, indem er von einer Brücke sprang. Für Carl und Gertrud ein furchtbarer Schicksalsschlag.

Ein knappes Jahr später, am 21. Juli 1942, wurden beide mit 71 und 69 Jahren zusammen mit 98 weiteren Personen nach Theresienstadt deportiert. Außer ihnen überlebten von diesem Transport nur zwei das Ghetto Theresienstadt. Fast zwei Jahre gelang es ihnen, unter den schrecklichen Bedingungen im Lager mit ständiger Todesfurcht am Leben zu bleiben. Dann wurden sie am 16. Mai 1944 weiter deportiert nach Auschwitz, zusammen mit 2 493 Menschen. Davon überlebten 34. Carl und Gertrud Cohn gehörten nicht zu ihnen. Carl starb 1944. Gertruds Todesdatum ist nicht bekannt.


Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf