Direkt zum Inhalt
Skip to content Skip to navigation

Cäcilie Feibisch (geb. Loewy)

Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
VERLEGEORT
Konstanzer Str. 6

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Wilmersdorf
VERLEGEDATUM
24.09.2010

GEBOREN
23.06.1861 in Berlin
DEPORTATION
am 17.03.1943 nach Theresienstadt
ERMORDET
31.03.1943 im Ghetto Theresienstadt

Cäcilie Feibisch wurde als Cäcilie Loewy am 23. Juni 1861 in Berlin geboren, sie war die Tochter von Abraham und Minna Loewy, Witwe von Alex Febisch (geboren 1857, gestorben 1901), mit dem sie drei Kinder hatte, darunter Gertrud Juda geb. Feibisch (geboren 1881). Cäcilie Feibisch wohnte zusammen mit ihrer Tochter, dem Schwiegersohn und dem Sohn Alfred in der Konstanzer Straße 6. Nachdem Gertrud und David Juda ins Krankenhaus gekommen waren, wurde sie in die Neue Winterfeldtsraße 27 umquartiert und von dort in die Sammelstelle Große Hamburger Straße 26 gebracht. Am 17. März 1943 ist die 81-jährige Frau in einem mit 1343 Menschen besetzten Deportationszug nach Theresienstadt geschafft worden, wo sie am 31. März 1943 verhungerte. Der Enkelsohn Alfred, der in den 1930er Jahren nach Australien flüchtete, legte 1963 für Cäcilie Feibisch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem ein Gedenkblatt an.
Text: Helmut Lölhöffel. Quelle: Bundesarchiv, Yad Vashem.


Biografische Zusammenstellung

Helmut Lölhöffel