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Günter Hoffmann

Stolperstein für Günter Hoffmann. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Duisburger Str. 1

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Wilmersdorf
VERLEGEDATUM
29.03.2008

GEBOREN
08.03.1913 in Berlin
BERUF
Kaufmännischer Angestellter
DEPORTATION
am 11.07.1942 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Günter Hoffmann wurde am 8. März 1913 in Berlin geboren. Er war der Sohn von Margarete (geb. 1889) und Leo Hoffmann (geb. 1877), der in Berlin Mitinhaber der Baumwollgroßhandlung G. + H. Jacoby in der Spandauer Str. 38 in Berlin-Mitte war und ehrenamtlicher Schatzmeister der Jüdischen Gemeine Berlin. Günter hatte zwei Geschwister: Sein älterer Bruder Harry war am 22. Februar 1910 zur Welt gekommen, seine jüngere Schwester Erika wurde am 1. Juni 1915 geboren.

Günter Hoffmann arbeitete in Berlin als kaufmännischer Angestellter und lebte Ende der 1930er-Jahre zusammen mit seinen Eltern in einer Wohnung in der Duisburger Straße 1 in Wilmersdorf. Sein Bruder Harry konnte 1937/1938 in die USA emigrieren. Seine Schwester Erika lebte mit ihrem Mann Dr. Erich Wreschner in der Leibnitzstr. 4 in Charlottenburg.

Günter Hoffmann wurde am 11. Juli 1942 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Sein Bruder Harry überlebte die Shoah in den USA. Seine Schwester Erika wurde mit ihrem Mann am 29. Januar 1943 nach Auschwitz deportiert. Seine Eltern wurden als letzte in Berlin verbliebenen Familienmitglieder am 19. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.


Biografische Zusammenstellung

Günter Hoffmann wurde am 8. März 1913 in Berlin geboren. Er war der Sohn von Margarete (geb. 1889) und Leo Hoffmann (geb. 1877), der in Berlin Mitinhaber der Baumwollgroßhandlung G. + H. Jacoby in der Spandauer Str. 38 in Berlin-Mitte war und ehrenamtlicher Schatzmeister der Jüdischen Gemeine Berlin. Günter hatte zwei Geschwister: Sein älterer Bruder Harry war am 22. Februar 1910 zur Welt gekommen, seine jüngere Schwester Erika wurde am 1. Juni 1915 geboren.
Günter Hoffmann arbeitete in Berlin als kaufmännischer Angestellter und lebte Ende der 1930er-Jahre zusammen mit seinen Eltern in einer Wohnung in der Duisburger Straße 1 in Wilmersdorf. Sein Bruder Harry konnte 1937/1938 in die USA emigrieren. Seine Schwester Erika lebte mit ihrem Mann Dr. Erich Wreschner in der Leibnitzstr. 4 in Charlottenburg.
Günter Hoffmann wurde am 11. Juli 1942 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Sein Bruder Harry überlebte die Shoah in den USA. Seine Schwester Erika wurde mit ihrem Mann am 29. Januar 1943 nach Auschwitz deportiert. Seine Eltern wurden als letzte in Berlin verbliebenen Familienmitglieder am 19. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.