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Margarete Hoffmann (geb. Wreschner)

Stolperstein für Margarete Hoffmann. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Duisburger Str. 1

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Wilmersdorf
VERLEGEDATUM
29.03.2008

GEBOREN
26.09.1889 in Rakwitz / Rakoniewice
DEPORTATION
am 19.02.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Margarete Wreschner wurde am 26. September 1889 als Tochter von Selma, geb. Midowsky und Dr. Siegfried Wreschner in Rakwitz (dem heutigen Rakoniewice) geboren.

Um 1909 heiratete sie Leo Hoffmann, der Mitinhaber der Baumwollgroßhandlung G. + H. Jacoby in der Spandauer Str. 38 in Berlin-Mitte war und ehrenamtlicher Schatzmeister der Jüdischen Gemeine Berlin.

Das Ehepaar hatte drei Kinder: Harry Hoffmann kam am 1. Juni 1915 zur Welt, Günter wurde am 8. März 1913 geboren und Erika Hoffmann am 1. Juni 1915. Ende der 1930er-Jahre lebten Margarete und Leo Hoffmann zusammen mit ihrem Sohn Günter in einer Wohnung in der Duisburger Straße 1 in Wilmersdorf. Ihre Tochter Erika wohnte mit ihrem Ehemann Dr. Erich Wreschner in der Leibnitzstr. 4 in Charlottenburg. Ihr ältester Sohn Harry konnte 1937/1938 in die USA emigrieren.

Am 11. Juli 1942 wurde ihr Sohn Günter nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Erika wurde mit ihrem Mann am 29. Januar 1943 nach Auschwitz deportiert. Leo und Margarete Hoffmann wurden als letzte in Berlin verbliebenen Familienmitglieder am 19. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Ihr Sohn Harry überlebte die Shoah in den USA.


Biografische Zusammenstellung

Nachlass Wolfgang Knoll