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Agnes Joachimsohn (geb. Abramczyk)

Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
VERLEGEORT
Fredericiastr. 2

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
30.09.2010

GEBOREN
30.04.1899 in Wreschen (Posen) / Września
DEPORTATION
am 16.12.1942 nach Theresienstadt
WEITERE DEPORTATION
am 09.10.1944 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Agnes Joachimsohn kam am 30. April 1899 in Wreschen (heute: Wrceśnia / Polen) als Agnes Abramczyk zur Welt. Sie wurde zusammen mit ihrem sehr viel älteren Mann, Moritz Joachimsohn, am 16. Dezember 1942 aus dem Altersheim an der Gerlachstraße 18-21 nach Theresienstadt deportiert. 1939 war das Ehepaar noch in der Jenaer Straße 5 als Untermieter bei Klara und Wilhelm Heilbrun gemeldet, die beide kurz vorher am 15. August 1942 nach Riga deportiert worden waren.

Eineinhalb Jahre widerstand Moritz Joachimsohn noch den furchtbaren Bedingungen, der drangvollen Enge, dem Hunger und der Seuchen im Ghetto Theresienstadt, bis er am 16. Mai 1944 starb. Agnes Joachimsohn wurde am 9. Oktober 1944 weiter nach Auschwitz deportiert und dort ermordet. Moritz Joachimsohn war vermutlich der ältere Bruder von Alice Wallach, geb. Joachimsohn, geboren am 4. Juli 1879 ebenfalls in Breslau. Für sie wurde am 29. Oktober 2013 ein Stolperstein an der Mommsenstraße 4 verlegt.


Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf und Sigrun Marks