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Gertrud Juda (geb. Feibisch)

Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
VERLEGEORT
Konstanzer Str. 6

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Wilmersdorf
VERLEGEDATUM
24.09.2010

GEBOREN
18.08.1881 in Berlin
DEPORTATION
am 28.05.1943 nach Theresienstadt
ERMORDET
14.04.1944 im Ghetto Theresienstadt

Gertrud Juda wurde als Gertrud Feibisch am 18. August 1881 in Berlin geboren. Der Vater hieß Alex, die Mutter Cäcilie. Verheiratet war sie mit dem Arzt David Juda, mit dem sie in der Konstanzer Straße 6 in einer 6-Zimmer-Wohnung lebte. 1904 bekamen sie einen Sohn Alfred. Ihm gelang es, vor der Judenverfolgung zu flüchten, Unterschlupf fand er in Australien.
Einen eigenen Beruf übte Gertrud Juda nicht aus, sie wurde als Hausfrau geführt. Abtransportiert wurden Gertrud und David Juda nicht aus ihrer Wohnung, sondern aus dem jüdischen Krankenhaus an der Auguststraße 14/16. Deportiert wurden beide am 28. Mai 1943 nach Theresienstadt. Fünf Monate nach ihrem Mann ist sie dann umgebracht worden. Todestag war der 14. April 1944.
Ihr Sohn Alfred hat für beide Eltern Gedenkblätter in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem eingereicht.


Biografische Zusammenstellung

Helmut Lölhöffel.