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Herbert Kabaker

Stolperstein für Herbert Kabaker Foto:Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
Stolperstein für Herbert Kabaker Foto:Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
VERLEGEORT
Babelsberger Str. 11

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Wilmersdorf
VERLEGEDATUM
15.04.2010

GEBOREN
18.11.1896 in Berlin
DEPORTATION
am 01.03.1943 nach Auschwitz
ERMORDET

Herbert Kabaker wurde am 18. November 1896 in Berlin geboren. Er war mit Alice Silberberg verheiratet, mit der er drei Kinder bekam. Alle wohnten in Wilmersdorf in der Babelsberger Straße 11, vorher in Neukölln in der Geygerstraße 9. Im Adressbuch war er als Handelsvertreter eingetragen.
Aus einem Sammellager an der Rathenower Straße ist Herbert Kabaker, der vermutlich bei der sogenannten Fabrikaktion festgenommen wurde, als alle jüdischen Zwangsarbeiter willkürlich verhaftet wurden, zum Güterbahnhof Moabit getrieben worden. In der Ulanenkaserne Rathenower Straße/Invalidenstraße befand sich im Tattersaal der Feldzeugmeisterstraße zeitweise ein Sammellager, in dem Juden vor ihrer Deportation untergebracht wurden. Deportiert wurde er am 1. März 1943 nach Auschwitz. Dort ist er, allenfalls nach einer kurzen Phase in einem der Arbeitslager, umgebracht worden.


Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf