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Bertha Pohl (geb. Leyser)

Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
VERLEGEORT
Wiesbadener Str. 17

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Wilmersdorf
VERLEGEDATUM
12.06.2009

GEBOREN
02.08.1860 in Berlin
DEPORTATION
am 10.03.1944 nach Theresienstadt
ERMORDET
31.03.1944 in Theresienstadt

Bertha Pohl geb. Leyser wurde am 2. August 1860 in Berlin geboren. Sie war Lehrerin. Ihr Mann, von dem nichts bekannt ist, nicht einmal sein Vorname, starb 1934.

Mit 83 Jahren wurde Bertha Pohl aus der Wiesbadener Straße 17, wo sie wohnte, ins Sammellager Schulstraße 78, ein früheres jüdisches Krankenhaus, gebracht. Von dort aus wurde sie am 10. März 1944 nach Theresienstadt deportiert – in einem Sonderwagen mit 56 Menschen, alten, jungen und Kindern, von denen 36 ermordet wurden und 20 überlebten.

Das Ghetto Theresienstadt war zu jener Zeit total überfüllt, es herrschten entsetzliche Lebensumstände. Bertha Pohl, die dieses Grauen noch drei Wochen lang ertragen musste, ist an gesundheitlichen Leiden, Unterernährung und den unhygienischen Zuständen am 31. März 1944 ums Leben gebracht worden.


Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf