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Betty Rubensohn

Stolperstein für Betty Rubensohn. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Windscheidstr. 9

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
07.04.2010

GEBOREN
29.05.1880 in Grätz
DEPORTATION
am 03.03.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Betty Rubensohn ist am 29. Mai 1880 in Grätz (Grodzisk) in der Provinz Posen (Poznan) geboren. Im Jüdischen Adressbuch von 1931 war sie in der Windscheidstraße 9 registriert. Wie auch Elsbeth Rubensohn war sie 1939 in der Lietzenburger Straße 41-42 gemeldet und wohnte wahrscheinlich mit ihr zusammen. Als ihre letzte Adresse vor der Deportation nach Auschwitz verzeichnete das Melderegister die Cuxhavener Straße 5.
Deportiert wurde Betty Rubensohn am 3. März 1943 nach Auschwitz, wo sie im Konzentrationslager ermordet worden ist.


In der Lietzenburger Straße 41-42, wo früher die Betriebsleitung einer Eisenbahn-Baugesellschaft ansässig war, befand sich ein jüdisches Altersheim. Dort lebten mindestens 47 überwiegend sehr alte, teils hoch betagte Menschen, die alle (bis auf eine, die den Freitod wählte) deportiert worden sind. Die älteste Bewohnerin, Henriette Hammer, war bei ihrem Abtransport nach Theresienstadt über 90 Jahre alt. Die meisten waren verwitwet und alleinstehend, manche auch Ehepaare. Einige kamen in anderen Altenheimen unter oder wurden in Krankenhäuser eingeliefert, auch sie wurden deportiert und ums Leben gebracht. Zwei von ihnen waren vermutlich Schwestern:

Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf