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Elsbeth Rubensohn

Stolperstein für Elsbeth Rubensohn. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Windscheidstr. 9

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
07.04.2010

GEBOREN
13.08.1877 in Osterode (Ostpreußen) / Ostróda
DEPORTATION
am 01.03.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Elsbeth Rubensohn ist am 13. August 1877 in Osterode (Ostpreußen) geboren. Sie blieb unverheiratet, das Melderegister verzeichnete: „ledig“. Bei der Volkszählung am 17. Mai 1939 war sie in der Lietzenburger Straße 41-42 gemeldet, ebenso Betty Rubensohn, die am 29. Mai 1880 geboren wurde. Die letzte Anschrift von beiden war Cuxhavener Straße 5, wohin sie wahrscheinlich zwangsweise umziehen mussten, bevor sie deportiert wurden.
Zunächst musste sie sich in einem Sammellager melden, in diesem Fall in der Reithalle einer ehemaligen Ulanenkaserne in Moabit an der Rathenower Straße, wo sie ihre Vermögenserklärung auszufüllen hatte. Deportiert wurde Elsbeth Rubensohn am 1. März 1943 nach Auschwitz. Dort ist sie ermordet worden.


In der Lietzenburger Straße 41-42, wo früher die Betriebsleitung einer Eisenbahn-Baugesellschaft ansässig war, befand sich ein jüdisches Altersheim. Dort lebten mindestens 47 überwiegend sehr alte, teils hoch betagte Menschen, die alle (bis auf eine, die den Freitod wählte) deportiert worden sind. Die älteste Bewohnerin, Henriette Hammer, war bei ihrem Abtransport nach Theresienstadt über 90 Jahre alt. Die meisten waren verwitwet und alleinstehend, manche auch Ehepaare. Einige kamen in anderen Altenheimen unter oder wurden in Krankenhäuser eingeliefert, auch sie wurden deportiert und ums Leben gebracht. Zwei von ihnen waren vermutlich Schwestern:

Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf