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Recha Rosenthal

Foto:B.Plewa
VERLEGEORT
Giesebrechtstr. 01

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
08.05.2011

GEBOREN
12.08.1879 in Hanau
DEPORTATION
am 03.10.1942 nach Theresienstadt
ERMORDET
23.10.1943 im Ghetto Theresienstadt

Recha Rosenthal wurde am 12. August 1879 in Hanau geboren. Sie lebte in Berlin-Charlottenburg als Untermieterin von Grete Elias, wo auch Maximilian Fried ein Zimmer gemietet hatte. Über ihr Leben ist wenig bekannt. Sie war unverheiratet und wohl ohne Beruf. Sie hatte zuletzt aus Solidarität eine Beschäftigung als Stenotypistin beim Hilfsverein der Juden in der Deutschen Reichsvereinigung der Juden.

Sie musste – anscheinend nachdem die Vermieterin gestorben war – umziehen und bewohnte bis zum 28. Mai 1942 ein möbliertes Zimmer bei Cäcilie Weissenberg im 4. Stock des Gartenhauses in der Droysenstraße 5. Ihre Habseligkeiten und auch die „Gegenstände der Weißenberg sind mit zur Räumung gelangt“, so heißt es in der Verfügung der Vermögensverwertungsstelle. Ihre letzte Unterkunft war im Oktober 1942 die Gervinusstraße 20. Von dort wurde sie am 1.Oktober 1942 abgeholt und ins jüdische Krankenhaus Auguststr. 14-17 gebracht. Am 3. Oktober 1942 erfolgte die Deportation zusammen mit 994 Menschen ins Ghetto Theresienstadt. Von diesen überlebten 72. Recha gehörte nicht dazu. Ein Jahr später, am 23. Oktober 1943, wurde sie im Alter von 64 Jahren in Theresienstadt umgebracht.

Cäcilie Weissenberg, geb. Cohn, geboren am 18. Juli 1898 in Czersk (Westpreußen) ist am 29.Januar 1943 nach Theresienstadt deportiert worden. Ihr Todesort war Auschwitz


Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf