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Ernestine Ziege (geb. Stolz)

Stolperstein für Ernestine Ziege. Copyright: MTS
VERLEGEORT
Schwäbische Str. 7

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Schöneberg
VERLEGEDATUM
02.11.2011

GEBOREN
06.06.1909 in Stanislau (Galizien) / Iwano-Frankiwsk
DEPORTATION
am 12.01.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Ernestine Stolz wurde am 6. Juni 1909 im damals zu Österreich-Ungarn gehörenden Galizien in Stanislau (heute: Iwano-Frankiwsk / Ukraine) geboren. Ihre Eltern waren Efraim und Karolina Stolz. Ernestine war das jüngste von neun Kindern, zusammen mit ihren fünf Schwestern und drei Brüdern wuchs sie in Wien auf. In der Familie wurde sie Tina genannt.
Am 30. Juli 1939 heiratete sie den aus Berlin stammenden Ingenieur Paul Ziege. Das Paar blieb kinderlos. Nach dem Tod ihres Schwiegervaters, vermutlich bereits 1939, zog Ernestine Ziege mit ihrem Mann zu dessen Mutter Goddle Ziege in die Schwäbische Straße 7.
Am 12. Januar 1943 deportierten Polizei und SS Ernestine Ziege mit dem „26. Osttransport“ nach Auschwitz. In dem Transport, der am 13. Januar Auschwitz erreichte, befanden sich über 1000 Personen. Lediglich 127 Männer wies die SS in das Stammlager ein, alle anderen wurden in den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau ermordet. Unter ihnen war auch Ernestine Ziege.


Biografische Zusammenstellung

Uta Fröhlich auf der Grundlage westentlicher Vorarbeiten von Hannelore Emmerich

Weitere Quellen

Danuta Czech: Kalendarium Auschwitz