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Siegbert Lehmann

Siegbert Lehmann © OTFW
VERLEGEORT
Liebenwalder Straße 16

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Wedding

GEBOREN
09.02.1897 in Berlin
ZWANGSARBEIT
bei
Siemens-Schuckert, Fürstenbrunner Weg
DEPORTATION
am 01.03.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Die Familie Lehmann lebte seit 1938 in der Liebenwalder Straße 16 im Wedding.

Siegbert Lehmann kam am 9. Februar 1897 zur Welt. Er war verheiratet mit Hilde Guttmann, geb. Guttman, die aus Schlesien stammte, und hatte mit ihr zwei Söhne, Gerhard und Martin.

Siegbert Lehmann, der Zwangsarbeit bei den Siemens-Schuckert-Werken leisten musste, wurde am 1. März 1943 mit dem 31. „Osttransport“ im Zuge der „Fabrik-Aktion“ nach Auschwitz deportiert und ermordet. Seine Frau Hulda, die als Näherin bei der Transportgruppe Traditionelle Zeugmeisterei in der Lützowstr. 10 arbeitete, und die Kinder Gerhard und Martin wurden nur wenige Tage später, am 6. März 1943, mit dem „35. Osttransport“ nach Auschwitz deportiert und umgebracht. Zu diesem Zeitpunkt waren die Söhne 12 und 8 Jahre alt.

Laut den Vermögensunterlagen lebte noch Jakob Guttmann – vermutlich der Bruder von Hulda Lehmann – als Untermieter in derselben Wohnung. Sein Schicksal ist nicht geklärt.


Biografische Zusammenstellung

Bürgerverein Luisenstadt e. V.