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Siegmund Fass

Stolperstein für Siegmund Fass. Fotorechte: D. Janke.
VERLEGEORT
Rheingoldstraße 4

BEZIRK/ORTSTEIL
Lichtenberg – Karlshorst
VERLEGEDATUM
07.05.2004

GEBOREN
29.10.1874 in Obornik (Posen) / Oborniki
DEPORTATION
am 14.07.1942 nach Theresienstadt
WEITERE DEPORTATION
am 19.09.1942 nach Treblinka
WEITERE DEPORTATION
nach Minsk
LETZTES LEBENZEICHEN
in Minsk

Siegmund Fass wurde am 29. Oktober 1874 in Obornik in Posen (poln. Oborniki) geboren. Er war mit Minna Fass, geborene Alexander, geschiedene Stern, verheiratet. Bei der Volkszählung im Jahre 1939 war Siegmund Fass in der Rheingoldstraße 4 in Berlin-Lichtenberg gemeldet. Bevor er am 14. Juli 1942 mit dem 21. Altentransport nach Theresienstadt deportiert wurde, kam er in das Sammellager in der Großen Hamburger Straße 26, wo er am 11. Juli 1942 die so genannte “Vermögenserklärung“ ausfüllen musste. Von Theresienstadt wurde er am 19. September 1942 nach Treblinka deportiert. Es ist nicht bekannt, wann Siegmund Fass nach Minsk deportiert wurde. Es fehlt jedes Lebenszeichen von ihm.


Biografische Zusammenstellung

Museum Lichtenberg