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Dr. Julius Lewkowitz

Stolperstein für Julius Lewkowitz. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Jagowstraße 38

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Moabit

GEBOREN
02.12.1876 in Georgenberg (Schlesien) / Miasteczko Śląskie
BERUF
Rabbiner
DEPORTATION
am 12.03.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Dr. Julius Lewkowitz wurde am 2. Dezember 1876 in Georgenberg in Schlesien (heute Miasteczko Śląskie/Polen) geboren. Er war Rabbiner der Synagoge in der Levetzowstraße und hielt seiner Gemeinde bis zu seiner Deportation die Treue. Mit seiner Frau Selma, geb. Abraham, die aus Posen stammte, wohnte er in der Jagowstraße 38 in Moabit. Das Ehepaar Lewkowitz hatten mehrere jüdische Untermieter, die ebenfalls alle deportiert wurden. Mit dem „36. Osttransport“ vom 12. März 1943 wurden die Lulius und Selma Lewkowitz nach Auschwitz deportiert und gelten seitdem als „verschollen. Sie gehörten bei der Befreiung des Konzentrationslagers 1945 nicht zu den wenigen Überlebenden.


Biografische Zusammenstellung

Bürgerverein Lusienstadt e. V.