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Johanna Danielsohn (geb. Danielsohn)

Foto: J.Held
VERLEGEORT
Nassauische Str. 30

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Wilmersdorf
VERLEGEDATUM
29.11.2005

GEBOREN
08.11.1879 in Berlin
DEPORTATION
am 05.09.1942 nach Riga
ERMORDET
08.09.1942 in Riga

Johanna Danielsohn, im Berliner Gedenkbuch der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus mit diesem Nachnamen und als „geb. Danielsohn“ aufgeführt, ist am 8. November 1879 in Berlin geboren. Vermutlich war sie verheiratet mit Hermann Danielsohn.

Beide Frauen wohnten, als am 17.5.1939 eine Volkszählung stattfand, im Stadtteil Prenzlauer Berg in der Lottumstraße 12. Dort war bis 1937 der Kaufmann Hermann Danielsohn gemeldet. Er ist wohl vorher gestorben, sodass er die Judenverfolgung, aber nicht die Deportationen miterleben musste. 1939 war dann Johanna Danielsohn als Witwe eingetragen.

Mutter und Tochter wurden am 5. September 1942 zusammen vom Güterbahnhof Moabit nach Riga in Lettland deportiert und dort am 8. September 1942 wie nahezu alle der 796 Insassen ermordet.


Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf