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Ruth Hilde Friedmann

Stolperstein für Ruth Hilde Friedmann. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Sybelstr. 46

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
08.11.2011

GEBOREN
01.12.1920 in Berlin
DEPORTATION
am 29.10.1941 nach Łódź / Litzmannstadt
WEITERE DEPORTATION
am 04.05.1942 nach Chełmno / Kulmhof
ERMORDET
in Chełmno / Kulmhof

Ruth Hilde Friedmann wurde am 1. Dezember 1920 in Berlin geboren. Wer ihre Eltern waren, lässt sich nicht herausfinden.
In der Sybelstraße 46 in Charlottenburg war sie 1939 bei der Volkszählung als Untermieterin der Familie Klein gemeldet. Vermutlich waren sie dort Haushaltshilfe.

Vor ihrer Deportation musste sie in die Gothaer Straße 5 nach Schöneberg zwangsweise umziehen und Zwangsarbeit leisten. Von dort aus wurde sie abtransportiert, musste sich in der Synagoge Levetzowstraße in Moabit registrieren lassen und wurde dann mit 1009 Menschen nach Lodz/Litzmannstadt deportiert. Dieser Zug verließ den Bahnhof Grunewald, wohin sie sieben Kilometer lang teilweise durch dicht bewohnte Stadtviertel marschieren musste, am 29. Oktober 1941. Am 4. Mai 1942 wurde sie von dort ins etwa 60 Kilometer entfernte Kulmhof (Chelmno) verschleppt und dort ermordet. Sie war 21 Jahre alt.


Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf