Direkt zum Inhalt
Skip to content Skip to navigation

Manfred Prager

Stolperstein für Manfred Prager. Foto: OTFW.
Bild: Projekt-Stolpersteine
VERLEGEORT
Am Fischtal 28

BEZIRK/ORTSTEIL
Steglitz-Zehlendorf – Zehlendorf
VERLEGEDATUM
09.12.2011

GEBOREN
29.07.1874 in Breslau (Schlesien) / Wrocław
DEPORTATION
am 13.01.1942 nach Riga
TOT
16.01.1942 in Riga

Manfred Prager kam am 29. Juli 1874 in Breslau als Sohn des Häuseragenten Adolf Prager und seiner Frau Winta (?) geborene Spiro zur Welt. Seine Geschwister waren Bianka verheiratete Einstein, Cassilde verheiratete Einstein und Hedwig verheiratete Mondry.
Um die Jahrhundertwende zog die Familie nach Berlin. Manfred wurde Kunstmaler und lebte in der Gervinusstraße in Charlottenburg. 1939 musste er dort ausziehen und als Untermieter zu Max Gottschalk in dessen Haus Am Fischtal 28 ziehen.
Nach 1940 hatten alle Bewohner das Haus zu verlassen, Manfred Prager zog in die Waitzstraße 16 nach Charlottenburg. Von dort wurde er am 13. Januar 1942 nach Riga deportiert. Am 16. Januar 1942 wurde er ermordet.


Der Stolperstein wurde nach dem Wissen von 2011 in Zehlendorf verlegt. Nach heutigen Erkenntnissen war sein letzter frei gewählter Wohnort aber in Charlottenburg, Gerviniusstraße.

Biografische Zusammenstellung