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Marta Neuberger

Stolperstein für Marta Neuberger © Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin
VERLEGEORT
Karl Marx Allee 38/40

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Mitte

GEBOREN
16.09.1930 in Bamberg
DEPORTATION
am 09.12.1942 nach Auschwitz
ERMORDET

Marta Neuberger wurde am 16. September 1930 in Bamberg als Tochter der Eheleute Max Neuberger und Helene, geb. Klebe, geboren. Sie hatte einen sechs Jahre älteren Bruder, Isbert, und eine ältere Schwester, die frühzeitig auswandern konnte. Nähere Angaben über diese konnten bisher nicht ermittelt werden.

Wann die Neubergers nach Berlin zogen, ist bisher nicht bekannt.

Das Ehepaar Neuberger und und ihr Sohn Isfried waren zu Zwangsarbeit verpflichtet. Max Neuberger wurde bei der Maschinenfabrik A. Tewes in Berlin-Wittenau eingesetzt, seine Frau Helene musste in der Schneiderei Michalski in der Großen Frankfurter Str.137 arbeiten und der Sohn Isfried war Arbeiter bei der Firma Dombritz.

Vor ihrer Verschleppung lebte die Familie in der Großen Frankfurter Str. 75 (heute: Karl-Marx-Allee 38/40) im 3. Obergeschoss (3 Zimmer und Küche) mit zehn anderen jüdischen Bürgern in einem Haus zusammen, die bis Ende 1943 alle deportiert wurden. Die Familie Neuberger teilte ihre Wohnung mit Helene Mobulski, die in einem Zimmer der Wohnung zur Untermiete wohnte. Am 9. Dezember 1942 wurde die Familie Neuberger mit dem „24. Osttransport“ nach Auschwitz deportiert und ermordet. Zu diesem Zeitpunkt war die Tochter Marta gerade 12 Jahre alt.


Biografische Zusammenstellung

Bürgerverein Luisenstadt e. V.