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Max Baer

Stolperstein für Max Baer. Copyright: MTS
VERLEGEORT
Winterfeldtstr. 48

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Schöneberg
VERLEGEDATUM
19.06.2012

GEBOREN
25.08.1875 in Berlin
BERUF
Kaufmann
ERMORDET
11.12.1937 in Dachau

Max Baer wurde am 25. August 1875 als Sohn von Benno Baer und Margarete Baer geb. Schlesinger in Berlin geboren. Die Familie Baer war sein Generationen in Berlin ansässig.
Max Baer wurde wie sein Vater Kaufmann Am 7. August 1906 heiratete er die Schneiderin Ulrike Henriette Silberstein (geb. am 3. April 1877 in Berlin). Zunächst lebten sie bei Max Baers Eltern in der Neuen Königstraße 87 in Berlin-Friedrichshain (heute ungefähr Otto-Braun-Straße 86). Das Ehepaar bekam 3 Kinder: Kurt Walter (geb. 1907), Werner und Dorothea.
Ab etwa 1935 lebten die Baers in der Neuen Winterfeldstraße 3a (heute Winterfeldtstraße 48 in Berlin-Schöneberg.
Im Dezember 1937 wurde Max Baer verhaftet und am 11. Dezember in das Konzentrationslager Dachau überführt. Im Zugangsbereich wurde er als "jüdischer Rassenschänder" geführt. Noch am selben Tag wurde Max Baer in Dachau ermordet. Die Umstände seines Todes sind nicht bekannt.


Biografische Zusammenstellung

Uta Fröhlich auf der Grundlage wesentlicher Vorarbeiten von Hannelore Emmerich

Weitere Quellen

Häftlngsdatenbank Gedenkstätte Dachau, Dokumente aus dem Besitz der Familie (Christian Baer)