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Erna Pfeffer

Stolperstein für Erna Pfeffer. Foto: OTFW.
VERLEGEORT
Wullenweberstr. 11

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Moabit
VERLEGEDATUM
August 2011

GEBOREN
02.08.1913 in Rüstringen (Oldenburg)
DEPORTATION
am 14.11.1941 nach Minsk
ERMORDET

Erna Pfeffer wurde am 2. August 1913 im friesischen Rüstringen geboren, das heute zu Wilhelmshaven gehört. Sie war die Tochter von Chaja (geb. Cytryn) und Salomon Pfeffer, die beide aus dem damaligen Galizien stammten. Mit ihren Eltern und ihrem vier Jahre älteren Bruder Isaac wohnte sie in der Grenzstraße 35, wo ihr Vater ein Geschäft hatte.

Im Frühjahr 1938 floh ihr Bruder von Hamburg aus in die USA. Er wurde US-amerikanischer Staatsbürger und lebte bis zu seinem Tod 1981 in New York.

Ihr Vater wurde bei den Novemberpogromen 1938 verhaftet und war bis zum 15. Dezember 1938 im KZ Sachsenhausen inhaftiert.

Mit ihren Eltern zog die damals 26-Jährige im Februar 1940 von Wilhelmshaven nach Berlin-Moabit. Dort lebte die Familie zunächst in der Oldenburger Straße 32 und dann zur Untermiete in der Wullenweberstraße 11.

Am 14. November 1941 wurde Erna Pfeffer zusammen mit ihren Eltern mit dem „V. Osttransport“ nach Minsk deportiert. Alle drei wurden ermordet, ihre Todesdaten sind nicht bekannt.


Biografische Zusammenstellung

Julia Chaker

Weitere Quellen

Mitte Museum. Regionalgeschichtliches Museum für Mitte, Tiergarten, Wedding in Berlin;
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten / Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen;
Tracing the Past e. V., https://www.mappingthelives.org