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Henriette Knopf (geb. Simon)

Stolperstein Henriette Knopf, Foto:H.-J. Hupka, 2013
VERLEGEORT
Marburger Str.3

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
15.10.2013

GEBOREN
22.12.1878 in Osnabrück
DEPORTATION
am 05.09.1942 nach Riga
ERMORDET
08.09.1942 in Riga

Henriette Knopf, geb. Simon, kam am 22. Dezember 1878 in Osnabrück zur Welt. Sie war die Tochter des Kommerzienrats Max Simon, geb. 1850, und seiner Frau Rosalie, geboren am 1. November 1855 als Rosalie den Arend in Rotterdam.

Am 30. August 1881 kam ihre Schwester zur Welt, die nach ihrer Heirat Mathilde Bielschowsky hieß.

Während Henriette Knopf zum Zeitpunkt der Volkszählung am 17. Mai 1939 unter der Adresse ihrer Mutter in der Dörnbergstraße 6 gemeldet war, wurde Mathilde Bielschowksky in der Rankestraße 9 registriert. Von ihren Männern sind keine Spuren zu finden. Beide Frauen wurden am 5. September 1942 nach Riga deportiert worden, wo sie am 8. September erschossen wurden.

Die Dörnbergstraße wurde im Zuge des Stadtumbaus 1980 ausgelöscht – wo einst das Wohnhaus stand, ist heute eine Grünfläche. Deshalb entschlossen sich die Nachkommen, die Stolpersteine am letzten gemeinsamen Wohnsitz der Urgroßmutter zu verlegen.


Biografische Zusammenstellung

Helmut Lölhöffel auf Grundlage von Erinnerungen der Nachkommen