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Georg Schwarz

Stolperstein Georg Schwarz© H.-J. Hupka
Abfertigungshöfe der Versandabteilungen, aus: Festschrift der Firma Ehrich&Graetz, 1866 - 1941, Berlin 1941, ©Jüdisches Museum Berlin
Georg Schwarz als Zwangsarbeiter bei Ehrich & Graetz AG, Berlin zwischen 13.02.1941 und 01.1943, ©Jüdisches Museum Berli
VERLEGEORT
Helmstedter Str. 19

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Wilmersdorf
VERLEGEDATUM
02.12.2013

GEBOREN
15.10.1879 in Merseburg
DEPORTATION
am 29.01.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Georg Schwarz, geboren am 15. Oktober 1879 in Merseburg, wohnte vom 1.10.1934 bis 1941 in der Helmstedter Straße 19. Als Beruf wird „Vertreter“ angegeben.

Zuletzt wurde er allerdings als Zwangsarbeiter bei der Firma Ehrich & Graetz in Berlin-Treptow verpflichtet, die für die Rüstung arbeitete.

Das Vermögen von Georg Schwarz wurde am 1.10.1942 „zugunsten des Deutschen Reiches“ eingezogen. Vier Tage vor seiner Deportation, am 25. Januar 1943, musste Georg Schwarz eine neue Vermögenserklärung abgeben. Der Fragebogen suggeriert eine Datenerhebung für die „Auswanderung“. Außerdem wird nach weiteren Familienangehörigen mit „event. jüdischer Rassezugehörigkeit“ gefragt.

Am 29. Januar 1943 wurde Georg Schwarz vom Sammellager in der Großen Hamburger Straße 26 zum Güterbahnhof Moabit gebracht, nach Auschwitz deportiert und dort im Alter von 63 Jahren ermordet.


Biografische Zusammenstellung

Regine Lockot, Carolin Hinne, Kurt Anschütz