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Elfriede Messow (geb. Schüller)

Elfriede Messow, Foto: Familienbesitz Frau Melanie Bruce
VERLEGEORT
Finckensteinallee 90

BEZIRK/ORTSTEIL
Steglitz-Zehlendorf – Lichterfelde
VERLEGEDATUM
25.06.2015

GEBOREN
12.12.1872 in Hindenburg (Oberschlesien) / Zabrze
DEPORTATION
am 27.10.1941 nach Łódź / Litzmannstadt
WEITERE DEPORTATION
am 04.05.1942 nach Chełmno / Kulmhof
ERMORDET
in Chełmno / Kulmhof

Elfriede Messow, geb. Schüller wurde am 12. Dezember 1872 in Zabrze (Oppeln), jetzt Polen, geboren. Sie war die Tochter von Heinrich und Lina Schüller.

Zum Zeitpunkt ihrer Deportation wohnte sie in Berlin-Lichterfelde, Finckensteinallee 90. Auch ihr Schwager Dr. Albert Friedländer und seine Tochter Jula Therese Friedländer waren hier zu diesem Zeitpunkt ansässig.

Am 27./29. Oktober 1941 wurden Elfriede Messow, Dr. Friedländer und seine Tochter nach Litzmannstadt (Lodz) ins Ghetto deportiert. Während Dr. Friedländer am 20. Februar 1942 in Litzmannstadt ermordet wurde, wurden Elfriede Messow und Jula Therese Friedländer am 4. Mai 1942 nach Kulmhof (Chelmno) in das dortige Vernichtungslager gebracht, wo beide noch am selben Tag starben.

Die Enkelin von Dr. Friedländer, Melanie Bruce, geb. Friedländer, übergab in 2005 und 2007 den Nachlass von Dr. Friedländer und seiner Tochter dem Jüdischen Museum in Berlin. Anhand dieser Unterlagen konnte der Lebensweg speziell von Dr. Friedländer ermittelt werden.

Die obigen Angaben über Frau Elfriede Messow konnten dem Internet entnommen werden (Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer und Yad Vashem – Page of Testimony v. 11.04.2011 eingebracht von Melanie Bruce, der Großnichte von Frau Messow). Auch Anfragen bei den entsprechenden Behörden ergaben keine weiteren Informationen.


Biografische Zusammenstellung

Doris Hansen