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Hanni Nagel (geb. Gutermann)

Stolperstein Hanni Nagel© F. Siebold, 2013
VERLEGEORT
Gervinusstr. 18

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
10.11.2013

GEBOREN
21.11.1921 in Zielenzig / Sulęcin
DEPORTATION
am 04.03.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Hanni Nagel, geb. Gutermann, kam am 21. November 1921 in Zielenzig (Brandenburg) zur Welt. Sie war verheiratet mit Hans-Rolf Nagel. Das junge Paar wohnte Ende der 1930er Jahre in der Gervinusstraße 18, wo die Mutter von Hans Rolf Nagel mit ihrem zweiten Ehemann wohnte. Vor ihrer Deportation mussten Hans-Rolf, Hanni und Tana Nagel die Wohnung in der Gervinusstraße verlassen und in die Berliner Straße 97 zu Walter und Ursula Heymann ziehen, einem ebenfalls jungen Ehepaar (geboren 1915 und 1916), die am 2. März 1943 und am 24. August 1943 nach Auschwitz deportiert wurden. Im Mai 1942 kam die Tochter Tana zur Welt.
Im März 1943 hatten sich Hans-Rolf, Hanni und Tana Nagel zunächst in der Sammelstelle an der Levetzowstraße 7–8, einer ehemaligen jüdischen Synagoge, zu melden und mussten sich dann in einen Zug drängeln, der mit 1143 Menschen nach Auschwitz fuhr.
Am 6. März 1943 kamen sie dort an, 643 von ihnen wurden sogleich in den Gaskammern in Birkenau getötet, darunter war sicherlich das Kind.


Biografische Zusammenstellung

Doris D‘Cruz, Heidi Steinbeck, Gaby Klimek