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Manfred Rosendorff

Stolperstein Manfred Rosendorff © Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf, 2013
VERLEGEORT
Roscherstr. 5

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
26.04.2013

GEBOREN
20.10.1924 in Berlin
FLUCHT
1939 Flucht in die Niederlande
INTERNIERT
in Westerbork
DEPORTATION
am 06.06.1943 nach Sobibór
ERMORDET
09.06.1943 in Sobibór

Manfred Rosendorff ist am 20. Oktober 1924 in Berlin geboren, er wohnte mit seiner Mutter Selma Rosendorff und seinem vier Jahre älteren Bruder Gerhard in der Roscherstraße 5. Der Vater war gestorben. Am 8. September 1938 konnten die drei vor der Judenverfolgung aus Berlin nach Groningen (Niederlande) flüchten. Aber am 3. Oktober

1942 wurde der damals knapp 18-jährige von den deutschen Besatzern festgenommen und zunächst bis zum 20. Februar 1943 im Sammellager Westerbork inhaftiert. Dann wurde er

ins Konzentrationslager Vught-Hertogenbosch gebracht, wo er im Arbeitslager an der Moerdijk eingesetzt wurde und bis zum 3. Juli bleiben musste. Dann wurde er erneut nach

Westerbork verlegt, von wo aus er am 6. Juli 1943 nach Sobibor in Ostpolen deportiert wurde. Dorthin war kurz zuvor auch seine Mutter verschleppt worden, während der Bruder

nach Auschwitz kam. In Sobibor ist Manfred Rosendorff am 9. Juli 1943 umgebracht worden.


Biografische Zusammenstellung

Heidede Becker, Frank Siebold, Helmut Lölhöffel.