Direkt zum Inhalt
Skip to content Skip to navigation

Max Kallmann

Stolperstein Max Kallmann © H.-J.Hupka, 2014
Martha und Martin Kallmann mit den Söhnen Adolf und Max,Bild: Familienarchiv
VERLEGEORT
Dahlmannstr. 1

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
01.04.2014

GEBOREN
13.04.1899 in Berlin
FLUCHT
Flucht nach Frankreich
DEPORTATION
am 30.06.1944 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Max Kallmann wurde am 13. April 1899 in Berlin geboren. Mit seinen Eltern Martin und Martha, geb. Loewenstein, und seinem Bruder Adolf wohnte er in der Dahlmannstraße 1. Sie führten unten im Haus ein Süßwarengeschäft namens „Kallmanns Süße Ecke“. Max heiratete vermutlich eine Frau mit Vornamen Hedwig, über die nicht mehr bekannt ist. Er ist zunächst nach Frankreich geflohen, dort aber von der deutschen Besatzung ergriffen worden, war interniert im Lager Austerlitz, 43

Boulevard de la Gare, in Paris und ist am 30. Juni 1944 vom Durchgangslager Drancy nach Auschwitz deportiert worden, wo er ermordet wurde. Sein am 15. November 1938 in die USA geflüchteter Bruder Adolf überlebte mit dem Namen George Coleman.


Biografische Zusammenstellung

Achim Holtmann