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Martha Kallmann (geb. Loewenstein)

Stolperstein Martha Kallmann © H.-J.Hupka, 2014
Martha und Martin Kallmann mit den Söhnen Adolf und Max,Bild: Familienarchiv
VERLEGEORT
Dahlmannstr. 1

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Charlottenburg
VERLEGEDATUM
01.04.2014

GEBOREN
02.01.1874 in Berlin
DEPORTATION
am 24.10.1941 nach Łódź / Litzmannstadt
WEITERE DEPORTATION
im Jahre 1942 nach Chełmno / Kulmhof
ERMORDET
14.05.1942 in Chełmno / Kulmhof

Martha Kallmann, geb. Loewenstein, ist am 2. Januar 1874 in Berlin geboren. Sie war Inhaberin des Süßwarengeschäftes „Kallmanns Süße Ecke“ in der Dahlmannstraße 1, im Branchenbuch eingetragen unter der Rubrik „Konfitüren und Zuckerwaren“. In diesem Haus wohnte sie auch mit ihrem Mann Martin und ihren Söhnen Max und Adolf. Ihr Mann, geboren am 10. Juli 1869, starb am 7. Mai 1935 an einer Lungenentzündung. Ihr Sohn Max flüchtete nach Frankreich, von wo aus er über Drancy nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde. Der ältere Bruder Ihr Sohn Adolf, geboren am 11. März 1897, konnte am 15. November 1938 aus Deutschland fliehen und erreichte zehn Tage später New York, wo er von da an als George Colman lebte. Martha Kallmann wurde am 24. Oktober 1941 von Berlin nach Lodz (von den Nazis in Litzmannstadt umbenannt) deportiert und am 14. Mai 1942 nach Kulmhof (Chelmno) weiterdeportiert. Dort ist sie am gleichen Tag ermordet worden.


Biografische Zusammenstellung

Achim Holtmann