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Arthur Hecht

Stolperstein Arthur Hecht © Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf, März 2014
VERLEGEORT
Uhlandstraße 123

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Wilmersdorf

GEBOREN
17.04.1880 in Laurahütte / Huta Laura
DEPORTATION
am 18.10.1941 nach Łódź / Litzmannstadt
ERMORDET
20.01.1942 in Łódź / Litzmannstadt

Arthur Hecht wurde am 17. April 1880 in Laurahütte (Huta Laura) in der Nähe von Kattowitz (Katowice) geboren. Er war Kaufmann, lebte schon viele Jahre in Berlin und war unter verschiedenen Adressen aufzufinden, meistens wohl als Untermieter, da er in manchen Jahren keinen eigenen Eintrag hatte.

Am 28. Januar 1923 – damals wohnte er in der Lietzenburger Str. 46 – heiratete er Dina Goslar, die am 11.12.1881 in Lübeck das Licht der Welt erblickt hatte und am Kurfürstendamm 141 wohnte. Diese vermutlich kinderlose Ehe wurde am 18.8.1930 wieder geschieden. Ob beide zusammen nach der Hochzeit in die Wohnung in der Uhlandstraße 123 einzogen oder Arthur Hecht nach der Scheidung dort alleine wohnte, kann nicht sicher gesagt werden.

Arthur Hecht wurde am 18. Oktober 1941 - mit dem ersten Zug, der das berüchtigte Gleis 17 des Güterbahnhofs Grunewald in Richtung Lodz/Litzmannstadt verließ - deportiert. Am 20. Januar 1942 ist er im dortigen Ghetto mit 61 Jahren ums Leben gebracht worden.


Biografische Zusammenstellung

Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf

Weitere Quellen

- Heiratsurkunde Arthur Hecht und Dina Goslar – mit Scheidungsvermerk