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Margarete Cohn (geb. Lutze)

Stolperstein für Margarete Cohn © OTFW
VERLEGEORT
Thomasiusstraße 26

BEZIRK/ORTSTEIL
Mitte – Moabit
VERLEGEDATUM
08.08.2014

GEBOREN
04.12.1889 in Berlin
ZWANGSARBEIT
bei
Siemens / Wernerwerk
DEPORTATION
am 02.03.1943 nach Auschwitz
ERMORDET

Die gebürtige Berlinerin Margarete Cohn, geb. Lutze, lebte in den letzten Jahren vor der Deportation in der Thomasiusstraße 26. Dort bewohnte sie mit ihrem Mann Julius zur Untermiete ein Zimmer mit Küchenbenutzung bei Kurt und Irma Marcus. Die Eheleute Marcus waren dort die Hauptmieter der 6-Zimmerwohnung, welche in eine so genannte Judenwohnung umfunktioniert worden war.

Über den erlernten Beruf von Margarete Cohn ist nichts bekannt. In der Zeit vom 14. 5. 1940 bis zum 27. 2.1943 jedoch musste sie im Wernerwerk bei Siemens Zwangsarbeit leisten.

Am 2. März 1943, einen Tag vor ihrem Mann Julius, wurde Margarete Cohn in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und später ermordet.


Biografische Zusammenstellung

Ursula Schwarz, Übersetzung Judith Elam